19 Schüler des 11. Jahrgangs entschieden sich in der Projektwoche vom 29.08.16 bis zum 02.09.16 für den Workshop von Herrn Petzold und Frau Pahl-Machado. Hier lernten sie die Grundlagen der hebräischen Sprache und des jüdischen Lebens kennen.

  

 

Als wäre die hebräische Schreibweise, die wir persönlich nicht einmal von Hieroglyphen unterscheiden können, noch nicht schwierig genug: man schreibt auch noch von rechts nach links!

Außerdem muss man aufpassen, dass man die Buchstaben genau zeichnet, da manche sich teilweise nur durch einen längeren oder kürzeren Strich unterscheiden. Vokale werden nicht geschrieben sondern nur in Form von Punkten unter die jeweiligen Buchstaben gesetzt. Zum Beispiel wird der wunderschöne, überragende und hinreißende Name Liam im Hebräischem so geschrieben: ליאם.

Kinder in Israel lernen Hebräisch mithilfe von einem Lied, dem „Aleph-Bet“ (https://www.youtube.com/watch?v=UiCzoTs1AdE ).

Die hebräische Sprache ist die offizielle Amtssprache in Israel und wird von neun Millionen Menschen gesprochen. Im Laufe der Zeit verlor das Hebräische als Sprache der Israeliten für die Juden im Alltag an Bedeutung und überlebte nur im religiösen Bereich.

hebräische Sprache ist die offizielle Amtssprache in Israel und wird von neun Millionen Menschen gesprochen. Im Laufe der Zeit verlor das Hebräische als Sprache der Israeliten für die Juden im Alltag an Bedeutung und überlebte nur im religiösen Bereich.

Man teilt Hebräisch in drei Entwicklungsstufen ein: Alt-, Mittel-, und Neuhebräisch. Zudem ist Hebräisch die Sprache der Heiligen Schrift der Juden.Die hebräische Bibel besteht aus drei Büchern: die Tora, Nebi`im und Ketubim.

Das Judentum ist schon fast 4000 Jahre alt und damit eine der ältesten Weltreligionen. Aus ihm entwickelten sich das Christentum und der Islam.

Juden sollen dreimal am Tag beten: morgens, nachmittags und nachts. Die Synagoge ist ein wichtiger Ort des Gebetes. Mit Vollendung des 13. Lebensjahres wird die Bar- und Batmitzwa gefeiert, d.h. man wird religionsmündig.

Die Juden wurden schon oft verfolgt: Bereits im Mittelalter gab es viele Judenpogrome. Das erste Judenpogrom in Europa war das Massaker von Granada 1066. Ein Pogrom ist eine gewalttätige Aktion gegen Menschen, die einer Minderheit angehören.

Die schlimmste Verfolgung fand jedoch zur Zeit des zweiten Weltkriegs statt, der sog. Holocaust, der von 1939 bis 1945 anhielt. Sechs Millionen Juden wurden dabei in Arbeits- und Vernichtungslagern ermordet. Das war ein Drittel der jüdischen Weltbevölkerung! Eine der bekanntesten Jüdinnen zu dieser Zeit war Anne Frank; sie starb im März 1945 in Bergen Belsen.

Juden essen nur koscheres Essen, das heißt Essen, was nach dem jüdischen Speisegesetz zubereitet wird. Es wird in drei Kategorien unterteilt fleischig, milchig und parve. Das Wort koscher heißt übersetzt "geeignet". Bei koscherem Essen wird Milch und Fleisch nie gemischt und von getrenntem Geschirr gegessen. Wenn sie Fleisch gegessen haben, müssen sie eine Wartezeit einlegen bevor sie Milchprodukte essen. Das Fleisch, was sie essen, muss von Wiederkäuern und Paarhufern sein, das heißt, dass die Hufen der Tiere gespalten sein müssen. Fische dürfen nur verzehrt werden, wenn sie Flossen und Schuppen haben wie zum Beispiel Thunfisch, Lachs und Forellen.

Jüdische Feiertage sind Rosch Haschana, also das jüdische Neujahr und Jom Kippur, das ist der Versöhnungstag zehn Tage nach dem jüdischen Neujahr. Sabbat ist der 7. Wochentag und gilt als Ruhetag, an dem nicht gearbeitet werden soll.

In dem Kurs von Herrn Gabriel Petzold haben die Schüler auch Bibelverse übersetzt und gelesen.

Zur Vorbereitung der Präsentation am Freitag hat sich der Kurs in verschiedene Gruppen eingeteilt, die getrennt voneinander die Themen Geschichte, Sport, Essen und Sehenswürdigkeiten bearbeiten.

Liam Scheling und Jana Plinke

 

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