Whats up

 

Ihr alle kennt es sicherlich auch: Nach und nach melden sich immer mehr Menschen aus eurem Umfeld bei sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Instagram, an und um auch Mitglied sein zu dürfen, müsst ihr zuerst einmal eure Eltern anbetteln. Wir von der Schülerzeitung haben uns mal umgehört und für euch die besten Argumente herausgefiltert und so könnte eine Argumentation dann aussehen:

Soziale Netzwerke können immer viele Gefahren bergen, das sollte jedem klar sein. Es entsteht schnell Gruppenzwang oder Cybermobbing. Man kann nicht leugnen, dass soziale Netzwerke gefährlich sein können. Allerdings beinhalten sie auch viele Vorteile. Mithilfe von Messangern wie „WhatsApp“ kann man kommunizieren und sich vielleicht spontan verabreden. Doch es passiert häufig, dass man sich wegen dieser Möglichkeit weniger mit den Freunden persönlich trifft, oder dass man sogenannte „Internetfreunde“ findet und so weniger Zeit mit „realen“ Freunden verbringt. Gleichzeitig ist es auch ein gutes Gefühl, neue Leute im Internet kennenzulernen und sich über Interessen und Hobbys austauschen zu können. Außerdem ist es einfach, durch soziale Netzwerke immer „up-to-date“ bleiben zu können und zum Beispiel alles über die neueste Mode oder die Aktivitäten der Stars zu erfahren.

 Ein anderer Punkt ist, dass User von sozialen Netzwerken ebenfalls Fake-Profile erstellen können und somit überall anonym bleiben können.

Außerdem passiert es schnell, dass Mitglieder zu viel von sich erzählen und somit ungewollt persönliche Daten preisgeben.

Es gibt jedoch immer Möglichkeiten, egal ob bei Instagram, Facebook, Snapchat oder anderen Netzwerken, sein eigenes Profil auf „privat“ zu stellen, so dass nur von einem selbst ausgewählte User zu deinem Profil Zugang haben. Oder es gibt den „Melde-Button“, den man im Falle von Cybermobbing auswählen kann, um die Mitarbeiter des jeweiligen Netzwerks darüber zu informieren. Soziale Netzwerke beinhalten zwar Nach-, aber dafür auch Vorteile. Wenn ihr Facebook oder Instagram oder auch etliche andere Netzwerke nutzt, kann das euer Leben sehr vereinfachen, allerdings schadet es nie, vorsichtig mit den eigenen Daten und anderen Usern umzugehen.

 


Rathausflur mit Stilllebenfotografien

Die Schönheit des Alltäglichen erkennen – Eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Den Schülern des 11. und 12. Jahrgangs wurde genau diese Aufgabe gestellt: Innerhalb eines Monats sollte jeder Schüler sein persönliches Stillleben fotografiert haben, das an dieses Thema angelehnt ist. Um ein wenig Inspiration zu erhalten, besuchten die Schüler, zusammen mit der Leiterin des Kunstkurses, Gabi Baumbach, das Landesmuseum Hannover. Mit Erfolg; Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Es entstanden Bilder mit einer handvoll Stifte im Starbucks-Becher, Reagenzgläser, mit einer bunten Flüssigkeit gefüllt und mit Pinseln, die mit Farbe bespritzt sind. Die Schüler bewiesen fotografisches Können und ein gutes Auge für Licht, Schatten und Schärfe.

 

Weiterlesen: Schüler stellen Stillleben aus

 

Ein Fußball-Turnier, bei dem es nicht um's Gewinnen geht - Am 19. Mai 2016 fand erneut der Anti-Rassismus Cup an an unserer Schule statt. Der Schülerrat hat wieder einmal gute Arbeit geleistet und den Cup eigenhändig organisiert. Ziel dabei ist es, dem Schul-Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ gerecht zu werden und dem Rassismus einen Strich durch die Rechnung zu ziehen.

 

Einmal im Jahr können sich Schüler ab dem sechsten Jahrgang und Lehrer als Spieler für dieses Ereignis anmelden. Ca. eine Woche, bevor die Spiele begannen, wurden die Teams ausgelost. 150 bis 200 Schüler wollten dabei sein. Team Rot leitete Herr Wachtmann, Team Orange Herr Beneke, Team Gelb Frau Wullekopf, Team Blau Herr Holzapfel, Team Grün Herr Hadaschik und Team Schwarz Frau Nordmeyer.

 

Doch auch die Kreativität soll mit diesem Turnier gefördert werden – Alle Schüler und Schülerinnen, die Spaß am zeichnen haben, können am Kreativwettbewerb teilnehmen, der Teil des Anti-Rassismus Cups ist. Jedes Jahr denkt sich der Schülerrat etwas neues aus, das in Verbindung mit Fußball gestaltet werden kann. Dieses Jahr war die Aufgabe, ein Trikot mit passendem Logo zum Thema des Cups zu entwerfen. Doch obwohl alle Einsendungen gut gelungen waren, hat der Schülerrat sich für zwei Entwürfe entschieden, jeweils eines für die Vor – und Rückseite. Bevor das Turnier begann, wurden die beiden Siegerinnen geehrt: Sarah Maiwald aus der 607 und Wiebke aus dem selben Jahrgang. Beide erhielten eine kleine Belohnung für ihre tolle Arbeit.

 

Nun startete der Cup mit dem ersten Spiel: Team Schwarz vs. Team Gelb, welches nach zehn Minuten unentschieden endete.

 

Nach 13 weiteren, spannenden Spielen pfiff der Schiedsrichter Hannes das letzte Spiel an, welches Team Schwarz gegen Team Blau bestritten. Die Zuschauer, die zehn Tage vor beginn des Turniers eine Karte ergattert haben, feuerten ihre Mitschüler noch einmal richtig an und dann ertönte bereits der Schlusspfiff. Alle Zuschauer verließen die Halle, während die Spieler und ihre Trainer sich ein letztes Mal versammelten. Das Sieger-Team wurde allein unter den Teilnehmen verkündet, denn „Heute sind alle Gewinner.“, wie Frau Wullekopf uns mitteilte.

 

 

Weiß, dreckig, langweilig – So sah man noch vor wenigen Tagen die Außenwände des Garagenhofes am Theodor-Lessing-Ring in Garbsen-Mitte.

Bunt, aufregend, kreativ – Dank den Schülern der Inklusionsklassen 604 von Herrn Zimmer und 706 von Herrn Donat und Frau Stiegemeyer, ist man nun völlig geflasht, sobald man einen Blick auf den Garagenhof wirft.

 

Gruppenfoto nach der Arbeit

 

Weiterlesen: Das Graffiti-Projekt

Projektwoche im 11. Jahrgang - Poetry Slam

Von Alina Agirman

 

Alle Schüler sitzen, mehr oder weniger konzentriert, vor ihren Collegeblöcken und schreiben einen Vortrag für ihr Projekt "Poetry Slam".

 

Was ist Poetry Slam?

Poetry Slam ist eine moderne Form des Dichterwettstreits. Obwohl das Wort "Poetry" Gedicht bedeutet, müssen sich die Texte nicht reimen, man kann auch einfach eine Geschichte erzählen. Beim Poetry Slam geht es aber überwiegend um den Vortrag, nicht allein um das, was man auf das Papier geschrieben hat. Die einzelnen Vorträge werden vom Publikum bewertet, sodass am Ende ein Gewinner gekürt werden kann. Je nach Veranstalter stimmt dabei das gesamte Publikum per Applaus ab oder es wird aus dem Publikum eine Jury gewählt, die die einzelnen Vorträge mit Punkten bewertet.

 

Projektleiter:

Herr Szagun, Frau Baumbach

Dauer:

5 Tage

Teilnehmer:

12 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs

 

Ablauf

Tag 1:

Am ersten Tag haben wir uns einige Videos von Slammerinnen und Slammern angeguckt, um einen kleinen Einblick in das Thema zu bekommen. Anschließend sollte jeder von uns ein Elfchen (Gedicht in 11 Worten) schreiben, was sehr interessant war, da jeder seiner Fantasie freien Lauf ließ und gute Elfchen entstanden sind.

Beispiel für ein Elfchen:

Weg

Weg

des Kriegers

ohne jede Hoffnung

nur die Gewissheit des

Todes

 

(4 Tage bis zum Auftritt)

 

Tag 2:

Am zweiten Tag, haben wir uns mit verschiedenen Arten von Gedichten und mit Vorträgen von Slammern beschäftigt und immer wieder einige Videos geschaut. Mit der Zeit waren wir alle immer mehr mit dem Thema vertraut, sodass uns das Schreiben von Texten und Gedichten immer leicht fiel. Nun mussten wir uns Gedanken um unsere eigenen Texte machen und fingen an, sie mit Unterstützung der Lehrer zu konstruieren.

Tag 3:

Am dritten Tag widmeten wir uns zahlreichen Gedichten und analysierten Form, Aufbau, Sprache und Inhalt. Nach dem Crashkurs, machten wir uns alle konzentriert an die Arbeit, um an unseren Texten zu feilen und unser angesammeltes Wissen mit einzubringen. Gegen Ende hat jeder von uns seinen selbstgeschriebenen Text vorgetragen und wurde dabei gefilmt, um selbst zu schauen, was man verbessern könnte, was meiner Meinung nach ein sehr guter Vorgang war!

 

(2 Tage bis zum Auftritt)

 

Tag 4:

 

(Endspurt)

Der letzte Tag. An diesem Tag drehte sich alles um den Auftritt. Wir bekamen zahlreiche Tipps und Verbesserungsvorschläge, um einen guten Auftritt hinzulegen. Es wurde viel durchgestrichen, weggeworfen und verändert, um das Beste aus den Texten herauszuholen. Am Ende losten wir die Reihenfolge der Auftritte aus.

 

Tag 5:

(Letzte Generalprobe vor dem Auftritt)

 

Textbeiträge der Poetry-Slam-Gewinner

 

Alltagssituationen

Von Alina Agirman

 

Wisst ihr was mir aufgefallen ist?

Überall, wirklich überall sind Menschen

zu sehen, die vorgeben hinter dir zu stehen.

 

Doch wenn es hart auf hart kommt,

sind sie die ersten die gehen.

Jeder schlüpft in sein Kostüm,

 

als wäre täglich Halloween.

Nimm die Beine in die Hand und lauf!

Lauf! Das was du willst,

 

ist nicht das, was du zum glücklich sein brauchst.

Hörst du auf dein Bauchgefühl?

Ob es gut ist, immer auf sein Bauchgefühl

 

zu hören, ist genau so, wie auf jede

Scheiße zu schwören.

Was, wenn dein Verstand rücksichtslos ist,

 

wie der Pirat und seine Mannschaft auf ihrem Floß?

Oder wie Mitarbeiter in Job-Center Büros?

Was machst du dann?

 

Was wenn dich ein Bauchgefühl nicht weiterbringt?

Und dir dein Weg dadurch nicht gelingt...

Du während der Klausur schwitzt

 

und dein Bauchgefühl dich innerlich zerritzt.

Die Menschheit ist geprägt, von Hass und Wut!

Du selbst bist geprägt von Mut.

 

Du hast den Mut, alles raus zu lassen,

um so vielleicht alles richtig zu machen

Aber wenn man genau hinguckt,

 

sieht man, dass Mut bloß ein Anagramm von Glück ist.

War das jetzt mein Bauch oder mein Verstand?

Auf deinen Bauch zu hören, bringt dich nicht immer weit,

 

sondern lässt dich manchmal allein weit und breit.

Mancher Verstand ist wie eine Wand.

Dies habe ich erkannt,

dennoch besser, als ein Mensch ohne Verstand.

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Okay

Von Julia Wegner

Es endete alles mit geschlossenen Augen. Ein Gefühl in mir forderte mich auf, sie für immer geschlossen zu halten, denn würde ich sie für nur eine Sekunde öffnen, würde ich deine Lippen wieder vor mir sehen.

Ich widersetzte mich.

Sie ziehen mich an, wie schwarze Löcher, gierig, wie sie das Licht aufsaugen und ich realisiere, du bist nicht meine Welt. Nein, Du bist mein ganzes verdammtes Universum, immer noch.

Wenn ich früher nach oben sah, erblickte ich manchmal Sterne, die den Himmel durchschnitten und in Nichts verschwunden.

Damals betete ich noch, dass du nicht genauso verschwinden würdest, denn dann würde die Schwerkraft über mich siegen und ich würde fallen, in ein Loch, das größer ist, als ich es je sein werde.

Doch heute… Heute frage ich mich nur, ob es sich so anfühlt, zu sterben und ob ich es jemals verstehen werde. Ob ich dich jemals verstehen werde.

Dieser endlose Fall, ich will nicht mehr,

ich kann nicht mehr!

Ich stehe in einem leeren Raum, beginne zu singen, um die hohle Gegenwart mit Leben zu füllen. "La, La, La ."

Ich werde beweisen, dass du nicht der einzige bist, der im Nichts überleben kann. Mit verzweifelter Hoffnung, in der ich vom wiederhall der Wände höre, wie sich die Oktave verändert. Ich muss nur hoffen, dass deine Stimme innerhalb dieser leere existiert. Und dann:

Verdammt, Verdammt, Verdammt!

Du sprichst. Die Schlaflosigkeit verliert endlich die Kontrolle über meine Kehle. Endlich kann ich anfangen, dir zu vergeben, dass du gegangen bist, anstatt dich mit jeder Minute mehr zu hassen. Und jetzt stehe ich hier, frage mich, ob alles, was du je sagtest, wahr ist. Und wer es war, der dir beibrachte, mit Geschossen zu sprechen, ohne über die Wunde deiner Waffe nachzudenken.

Sag mir, wer?

Ich denke immer noch daran, als du das erste Mal zu mir gesprochen hast, ohne etwas zu sagen. Doch an diesem Morgen warst du nicht mehr mein Freund und wie beide merkten, es hat sich was verändert. Wo war sie hin, die innige Liebe, die Zuneigung, das Vertrauen? Die lodernden Flammen erstickt vom gläsernen Hass und Eifersucht. Unfähig, Beziehungen zu führen. Angst.

Und du bist mit deinen Sachen zu deinen Eltern gefahren.

Wir haben nicht darüber geredet. Angst vor zu viel Nähe. Keiner traute sich zu sagen, wie scheiße alles war.

Angst davor, verletzt zu werden und in dieser Stille werde ich dich vorsichtig fragen, obwohl wir nicht mehr zusammen sind, ob ich dich trotzdem noch meine Schneeflocke nennen darf.

Ich nannte dich immer so, da du genauso kalt und schön bist. Und ich weiß, Du wirst “Okay“ sagen.

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Lachen

Von Zeliha Demir

Besonders sein ist euer Ziel. Das ist jedoch nur ein Trauerspiel.
Wie lange wollt ihr das aushalten und euer selbst gut erhalten. Aber ich will euch nicht abhalten. Es ist euer wohlbehalten.
Auf besonders cool tun und sich wichtig tun, ist in. Sich desinteressiert hergeben, ein scheiß auf die Schule geben und nebenbei ein Glas Wodka heben. Durchtrieben seid ihr, euch sollte man abschieben und es im TV senden, auf Prosieben.
Doch innerlich sucht ihr doch eigentlich nur nach einem Ziel. Hört auf mit dem Versteckspiel, seid ehrlich mit euch selbst, denn das ist doch nicht zu viel.

Keiner lacht mehr aus vollem Herzen, denn dies bereitet euch nur Schmerzen. Eure Mundwinkel sind erfroren, denn euer Lächeln ist schon längst tiefgefroren. Aber es ist noch nicht alles verloren, ein Lächeln ist nämlich angeboren.
Lacht Leute, lacht so laut ihr könnt, lacht so oft ihr könnt, lacht so lang wie ihr könnt. Denn dies ist euch nicht für immer gegönnt.

Tag ein, Tag aus, heißt es der Beste sein. Aber damit könnt ihr doch nicht einverstanden sein.
So soll es gehen, das sollst du machen, doch eigentlich will ich doch nur lachen.
Alles ist vorgeschrieben.
Schule.
Arbeiten.
Fortpflanzen.
Tod.

Jeder redet von Individualität, doch ist man einmal abgedreht, ist man für euch durchgedreht. Möglichst nicht auffallen. Denn wer zu viel lacht, wird mit komischen Blicken bedacht. Doch mach dir nichts draus, denn als letztes lachst du.

--

Gewinner des Dichterwettstreits:

1.) Alina Agirman (KG 11.02)

2.) Julia Wegner (KG 11.03)

3.) Zeliha Demir (KG 11.02)

 

 

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