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Inklusion - ein Beispiel aus dem 5. Jahrgang

Ein Interview von Runa Passauer, Marie Kahl und Lara-Joy Thamm mit Anastasia

 

Seit diesem Schuljahr geht Anastasia in der IGS Garbsen in die 5. Klasse. Durch eine angeborene Einschränkung des Sehvermögens benötigt sie eine Schulbegleitung und einen Blindenlehrer. Der Klassenraum, der für sie ausgewählt wurde, musste viel Tageslicht haben und hell sein. Es wurde Platz für zusätzliche Geräte und ihre Begleiter benötigt. Für Anastasias Lesegerät mussten im Klassenraum neue Kabel verlegt werden. Außerdem sollte sie einen direkten Blick auf die Tafel haben. Ihr Tisch ist höhen- und neigungsverstellbar und hat eine spezielle Schreibtischlampe. Hier kann Anastasia mithilfe des Lesegerätes nicht nur das Tafelbild vergrößert sehen, sondern auch alle anderen Arbeitsmaterialien.

 

 

Anastasia an ihrem Lesegerät im Klassenraum - hier wird beim oberen bzw. linken Bild zum Beispiel gerade das Tafelbild vergrößert

 

Wie war dein Start an der IGS Garbsen?

Mein Start war ganz gut. Eine Freundin und drei weitere Kinder sind mit mir zusammen hierher gekommen. Ich habe von Anfang an sehr gut mitgemacht. Die Schule macht mir Spaß, die Lehrer sind sehr nett und ich fühle mich hier wohl. Außerdem gefällt mir der Schulhof mit den Bäumen. Das Essen im Juniorclub finde ich auch toll!

Manche Fachbereiche einer Schule brauchen besondere Räume und Materialien, um Lehrern und Schülern einen guten Unterricht zu ermöglichen. Zu diesen Bereichen mit besonderen Ansprüchen an die Architektur und Austattung zählen die nun im Folgenden vorgestellten Fachbereiche. Schüler und Schülerinnen der Schülerzeitung LEO NEWs (Leitung Herr Paul Schüler) der Leonore-Goldschmidt-Schule begleiteten uns durch die Schule, führten uns zu den Interviewpartnern und in die Fachbereiche.

 

Blick zurück aus der Schulstrasse auf den Eingangsbereich der Leonore-Goldschmidt-Schule mit roter Wand

Tätigkeiten einer Bankkauffrau oder eines Bankkaufmannes

Bildergebnis für pixabay commerzbank

(Foto: pixabay)

 

In der Commerzbank in Berenbostel ist es möglich, im 9. Jahrgang ein zweiwöchiges Praktikum als Bankkauffrau / Bankkaufmann zu machen. Mein Tag begann immer um 9.00 Uhr und ich besprachen vorab den Tagesablauf und die anstehenden Termine mit meiner Betreuerin, die mich den ganzen Tag begleitete.

Der Neubau der Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover-Mühlenberg

 

Auf der Suche nach neugebauten Schulen in Hannover und dem Landkreis stößt man schnell auf die 2017 eröffnete Leonore-Goldschmidt-Schule / IGS Hannover-Mühlenberg. Sie ist ebenfalls achtzügig und hat als IGS ähnliche räumliche Anforderungen zu erfüllen, wie ein Neubau in Garbsen es hätte. 

Der Schulleiter, Herr Dr. Michael Bax, stand uns am 28.01.2019 für ein Interview zu allen Fragen rund um den Neubau zur Verfügung.

 

Nicole Weinzettel und Diana Stefan im Interview mit dem Schulleiter der Leonore-Goldschmidt-Schule, Herr Dr. Michael Bax  (Foto: Julia Hemkes)

 

Aus welchen Gründen kam es zum Neubau der IGS Mühlenberg?

Die Schule wurde neu gebaut, weil der Altbau energetisch nicht mehr tragbar war und die Fenster undicht waren. Die Energiekosten waren ganz hoch, also es war ein komplett ineffizientes Gebäude und die Stadt Hannover musste jeden Monat ganz viel Geld für Heizkosten ausgeben.

 

Welche Rolle hatten Sie beim Neubau der Schule, waren sie eher im Vordergrund oder im Hintergrund?

Zu einem Neubau gehören viele Menschen: Der Schulträger, in unserem Fall die Stadt Hannover, entscheidet, ob der Neubau umgesetzt wird oder nicht. Es gab einen europaweiten Wettbewerb für Architekten, die sich dafür interessierten, unseren Schulneubau zu planen und umzusetzten. An der ganzen Ideengestaltung beteiligte sich dann die Schulleitung, auch ich. Spannend wurde es, als sich die Planungsgruppe für einen Entwurf entschieden hatte. Das ist zunächst nur die äußere Hülle, dann kommt die gesamte Planung zur Einrichtung und Ausstattung. Daran war durch den Bauausschuss, in dem auch Lehrer, Schüler und Eltern saßen, die ganze Schule intensiv beteiligt.

 

Wie groß ist die Schule?

Sie ist ca. 27940 Quadratmeter groß.

 

  (Foto: Pixabay)

Dialyse: lebensnotwendige Reinigung des Blutes im Fall von Nierenversagen

 

Mein zweiwöchiges Praktikum habe ich bei dem Medizinischem Versorgungszentrum DialysePraxis Garbsen absolviert. Ich musste um 8 Uhr anfangen und habe im Verlaufe des Tages die dazu gehörigen Maschinen mit den Sachen für den richtigen Patienten auf- und abgerüstet. Außerdem habe ich für jeden einzelnen Patienten nach seinen Bedürfnissen ein Bett bezogen und später wieder  abgezogen. Man muss dazu sagen, dass jeder Patient sein eigenes Kästchen mit dem System, Kochsalzbeutel, Kochsalzleitung und den Nadeln, genauso wie sein eigenes Bettbezugzeug (z.B ein oder zwei Kissen, dadür aber keine Decke) etc. bekommt. Außerdem muss man, wenn die Nadeln rausgezogen werden, auf die Einstichstelle drücken, da die Nadel in eine Aterie eingeführt wurde, was zur Folge hat , dass das Blut sehr schnell rausspritzt. Ich musste auch Blutproben zum Labor bringen und Laborwerte zurück zur Einheit bringen.

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