IGS intern

 

 

 

Ein Theaterstück des 10. Jahrgangs

 

Wenn das neunte Schuljahr an der IGS Garbsen beginnt, wählen alle Schüler einen Wahlpflicht Kurs, der wie ein weiteres Unterrichtsfach ist, von dem man eine Doppelstunde in der Woche hat. Unter der großen Auswahl an Kursen kann man auch Darstellendes Spiel wählen, das ist, genau genommen, ein Theater – und Schauspielkurs. Dabei lernt man nicht nur, wie man sich auf der Bühne verhält und was es da alles zu beachten gibt, sondern meistens wird in den zwei Jahren, die man den Wahlpflicht Kurs belegen muss, auch ein Theaterstück aufgeführt.

 

 

Da unsere Hausmeister viel zu tun haben und nicht alles schaffen können, brauchen sie in der Schule dringend Hilfe. Zum Glück gibt es seit einem Jahr die Reparatur AG, die von Herrn Arthur Streletzki geleitet wird.

Die Gruppe hilft, wo es geht! Wer etwas in der Schule zu reparieren hat, kann sich bei ihr schriftlich melden.  Dazu haben die AG-Mitglieder in den Jahrgängen Briefkästen aufgestellt, die sie im Vorjahr selbst aus Holz gebaut haben. 

Im ersten Halbjahr 2018 bauten die Schüler beispielsweise eine Theke für die Schülerfirma und reparierten einen Webrahmen aus dem Textilbereich, an dem die Füße etwas kaputt waren. Während einige Schüler den Webrahmen wieder herrichteten, arbeiteten andere mit Herr Streletzki an einem Sitzkasten aus dem fünften Jahrgang. Dort hatte sich der Teppichboden gelöste, der zunächst mit Heißkleber fixiert und dann sogar mithilfe eines Bohrers festgeschraubt wurde.

Schüler der AG beim Zuschneiden von Plexiglasplatten für die Theke der Schülerfirma

 

 

(Foto:Pixabay)

Wärt ihr auch gerne in der Koch-AG, habt dort aber keinen Platz bekommen? Kocht ihr gerne oder wollt es lernen? Hier kommen in den kommenden Wochen einige Rezepte, die uns die Schüler und Lehrer der Koch-AG verraten haben. Und das Beste: Wir von der Flash-Redaktion durften auch probieren!

 

 

 

Jeder hat mal einen Streit mit seinen Freunden, hat Probleme oder ist einfach traurig, das ist klar – aber was kann man dann dagegen unternehmen?

Seit einem Jahr wird ab dem siebten Jahrgang die AG „Trust and Solution“(Beratungsschüler) angeboten. Die Schüler, die sich für diese AG entscheiden, haben die Aufgabe, anderen Schülern zu helfen, sie zu trösten oder anderweitig zu unterstützen. Meistens wird den Fünft – und Sechstklässlern diese Hilfe angeboten, da sie ja noch neu auf der Schule sind und somit wahrscheinlich noch die größte Unterstützung brauchen. Bei Bedarf werden aber auch Termine an ältere Schüler vergeben.

 

 

 

Foto: Thomas Vogel

 

Zeitzeugin Ruth Weiß berichtet über ihre Erfahrungen

 In der neunten und zehnten Klasse behandeln wir im Geselle Unterricht alle das Thema Zweiter Weltkrieg. Klar ist jedoch: Etwas in Schulbüchern nachzulesen ist lange nicht das Selbe, wie dieselben Informationen von jemandem zu erfahren, der in diesen Momenten dabei war. Das Problem bei der Sache ist: Fast 85 Jahre sind seit dem Zweiten Weltkrieg vergangen – viele der Personen, die den Krieg überlebten, sind bereits in hohem Alter verstorben. Daher ist es ein großes Glück und eine Ehre, dass eine der verbliebenen Zeitzeugen dazu bereit ist, durch verschiedene Schulen zu gehen und den Schülern ihre Geschichte zu erzählen.

Ruth Weiß ist 93 Jahre alt. Sie wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth, nahe Nürnberg, geboren. Mit gerade einmal zwölf Jahren musste ihre Familie Deutschland verlassen und sich nach Südafrika flüchten. Dort setzte Ruth Weiß sich mithilfe ihrer Schreibmaschine stark gegen die Apartheid und den Antisemitismus ein.

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