IGS intern

(Foto: Pastor Schmidt)

Peter-Christian Schmidt ist der Pastor der Kirchengemeinde Altgarbsen. Im Interview mit Pauline aus dem 12. Jahrgang verrät er, wie er die Krisensituation wahrgenommen hat und damit umgeht.

 

 

Rund 250 Schülerinnen und Schüler der IGS Garbsen und zusätzlich noch Klassen der Grundschule Havelse haben sich an der "Hoffnungsbriefe"-Aktion zu Himmelfahrt am 21.05.2020 beteiligt. Dass die Aktion nachhaltig war und gut angekommen ist, zeigen zahlreiche positive Reaktionen.

 

In diesem Jahr zu Himmelfahrt steckten in „Blauen Briefen“ Hoffnung und keine Hinweise zur möglicherweise gefährdeten Versetzung. Diese himmelblaue Post ist nicht für, sondern von unseren Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 10 und 18 Jahre verfasste worden.

Rund 250 Schülerinnen und Schüler der IGS Garbsen und zusätzlich noch Klassen der Grundschule Havelse haben sich beteiligt. Entstanden ist das Kooperationsprojekt von Kirche und Schule in der 12. Klasse von Frau Windolph. Andere Fachlehrerinnen und -lehrer schlossen sich mit ihren Religions-Kursen an, gaben die Aufgabe weiter, sodass schließlich „Blaue Briefe“ aus allen Jahrgangsstufen bei Frau Windoph eintrudelten.

Dabei waren alle ganz kreativ und es sind tolle unterschiedliche Briefe dabei herausgekommen. Es wurde gemalt, gedichtet, Bibelverse rausgesucht, ja sogar kleine Predigten verfasst.

 

(Quelle: pixabay.de)

Alles wird besser, es ist nur für kurze Zeit, es ist nicht so schwer.“

Kennt ihr den Satz noch? - Ich - Nicole, aus dem 8. Jahrgang -  nämlich schon!  Diesen Satz sagten uns viele und immer wieder und wir glaubten es auch...naja einige von uns und jetzt sitzen wir zu Hause. Gucken wir Filme.?! Ja! Haben wir Freizeit?! Ja! Machen wir die Aufgaben.?! Ja, aber wie wir sie machen und was uns das kostet, ist die andere Frage.

Aber jetzt mal zum wichtigen: Wie läuft der Tag denn Zuhause ab? Wie teilen wir uns die Zeit ein? Wie fühlen wir uns dabei und was für Gedanken gehen uns durch den Kopf? Wie das alles begann, erzähle ich jetzt und hier. So wie alle wissen, begann das Homeschooling am 16.3.2020 und wird bis zum 3.6.2020 weitergehen. Viele Klassen kamen schon früher in die Schule, da sie Prüfungen hatten. Fast 3 Monate saß man Zuhause und erledigte die Aufgaben, die wir per Email bekamen. Das Thema Internet war für uns Jugendliche schon immer wichtig, aber wie wichtig ist es jetzt...?

Und genau so und nicht anders läuft es jetzt für uns ab. Auch wenn wir Zuhause sind, müssen wir trotzdem Unterricht machen und es liegt nicht im Interesse des Lehrers, sondern in unserem, denn wir sind die, die am Ende einen guten Abschluss kriegen wollen und Corona sollte uns davon nicht abhalten.

Absoluter Höhepunkt: Die Abschlussfahrt in die Niederlande (Foto: Michelle)

Es hat nun endlich die Schule wieder angefangen. Ich war anfangs sehr aufgeregt und skeptisch, da ich nicht wusste, wie sich alle an die Regeln halten werden. Ich war und bin auch immer noch der Meinung, dass es zu früh ist um uns wieder in die Schule zu schicken. Meine Eltern gehören leider zur Risikogruppe und ich möchte sie ungern anstecken. Ich war sehr überrascht, dass der Unterricht so gut läuft und das sich unser Jahrgang auch in den Pausen an die Hygieneregeln hält.

Wie sagte meine Mama so schön: "Michelle, es wird Zeit das du wieder zur Schule gehst...du nervst uns langsam!" :) und ja, da hatte sie leider recht.

Aber auch in der Quarantäne habe ich mich neben dem Sport auch schulisch fit gehalten. In drei Wochen starten unsere schriftliche Prüfungen.

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