Der in der freiwilligen Feuerwehr tätige Daniel war an drei Tagen (23.09.2018 - 25.09.2018) beim Einsatz vom Moorbrand bei Meppen dabei und stand für ein Interview zur Verfügung.

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(Foto: Pixabay)

Als erstes eine allgemeine Frage: Wie ist es möglich, dass Moore unterirdisch brennen?

Bei Moorbränden brennt der Torf, der sehr sauerstoffhaltig ist. Wenn das Moor sich oben entzündet hat, kann es sich nach unten in das fünf bis acht Meter tiefe Torf fressen, wo sich dann Glutnester bilden.

Und wie weiß man, in welchem Bereich das Moor brennt?

Die Bundeswehr stellte Flugzeuge bereit, die mit einer Wärmelichtkamera über das Gebit geflogen sind.

Warst du freiwillig bei dem Einsatz und wusstest du, was auf dich zukommt?

Daniel: Ich bin freiwillig zu dem Einsatz gefahren und ich wusste nicht, was auf mich zukommt, da es mein erster Einsatz dieser Art war. Dementsprechend war ich etwas überrascht, was dort meine Aufgaben waren.

Was waren dann deine Aufgaben vorort?

Wir waren am Rand des Brandes stationiert und haben Wasser auf das Moor gegeben, damit das Wasser tief genug sickerte, mussten wir sehr viel Wasser verbreiten. Das haben wir immer vier Stunden lang gemacht und dann vier Stundesn geruht.

Welche neuen Erfahrungen oder Eindrücke hast du bekommen?

Da das mein erster Moorbrand und Großeinsatz war, konnte ich sehen, wie über 1000 Feuerwehrleute zusammengearbeitet haben. Das kommt hier nicht so oft vor!

Würdest du nochmal zu so einem Einsatz fahren?

Ich würde nochmal zu so einem Einsatz fahren, da es eine tolle Erfahrung war und es ist etwas, dass man sonst nicht macht.

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