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Mein zweiwöchiges Praktikum vom 04.-15. Februar 2019  absolvierte ich in der Zahnarztpraxis von Herrn Dr. Langel und Frau Dr. Nordmeyer in Meyenfeld. Hier habe ich abwechselnd in der Praxis und im Labor gearbeitet.

Da ich mich gut verhalten habe und die Mitarbeiter vertrauen zu mir aufgebaut haben, dürfte ich viele Aufgaben selbst übernehmen und alle Bereiche der Praxis sowie das Labor kennen lernen.

Im Zahnarztlabor habe ich oft das selbe machen müssen, da bei manchen Maschinen zu viele Gefahren bestanden, weshalb auch erst Auszubildene im zweiten Ausbildungsjahr an ihnen arbeiten dürfen, wenn sie alles über diese Maschinen wissen. Deshalb habe ich mich viel mit einer Mitarbeiterin auf Englisch unterhalten, da sie Engländerin ist, und durfte nebenbei mit einer Sonde und einem Gasbrenner Zähne aus Wachs modelieren und in ein Gebiss aus Ton einkleben. Als ich damit fertig war, hat mir ein anderer Zahntechniker zwei Ordner gegeben, in denen alles zu bestimmten Materialien und Stoffen stand, was man wissen muss. Hier konnte ich nachlesen, was man alles beachten muss, wenn ein Unfall passiert und was man machen muss, um Unfälle zu vermeiden. Davon habe ich das wichtigste abgeschrieben, um es in meinen Bericht zu Unfall- und Sicherheit eintragen zu können.

In der Praxis lernte ich den tägliches Ablauf, verschiedene Behandlungen und viele Nebenaufgaben eines Zahnarztes kennen. Meine Aufgaben, die ich täglich öfters zu erledigen hatte, waren zum Beispiel: Das Behandlungszimmer desinfizieren, aufzuräumen und neu vorzubereiten, Patienten aufzurufen, in die Zimmer zu begleiten, bestimmte Fragen zu stellen um genau zu wissen, was vorbereitet werden muss und mich um Röntgenbilder zu kümmern. Hierbei gibt es viele Dinge, die man beachten muss, denn vor der Anfertigung eines Röntgenbildes müssen Patienten verschiedene Fragen beantworten, Schmuck mit Metall abnehmen, da diese die Aufnahme stören und bestätigen, dass sie nicht schwanger sind, denn Embryos können stark geschädigt werden. Doch gibt es in der Arztpraxis auch einfache Dinge zu tun, die weniger gefährlich sind.

Jeden morgen habe ich mir die Pläne aller Ärzte angeguckt und hatte daher einen guten Überblick vom Tag. Ich konnte mich frei zwischen den Behandlungen bewegen und mich entscheiden, zu wem ich gehe, wo ich zugucken bzw. unterstützen möchte. Während einer Behandlung durfte ich dann, je nach dem was gemacht werden muss, Medikamente anreichen, Besteck holen oder auch Gummis für Zahnspangen abreißen. Bei vertrauten oder auch bekannten Patienten durfte ich sogar als Assistentin arbeiten. Um am Patienten arbeiten zu dürfen, muss man aufgrund möglicher Ansteckungen Handschuhe sowie einen Mundschutz tragen. Wenn ich assistieren durfte, habe ich meist Speichel abgesaugt oder Geräte gehalten.

 

 

  

Das Team der Ärzte Dr. Langel und Dr. Nordmeyer (Foto: Internetseite der Zahnarztpraxis Meyenfeld)