(Foto: Mara Gewinner)

Sankt Maria Regina in Berenbostel, ein attraktiver Praktikumsplatz

 

Ein Praktikum als Erzieher oder Erzieherin kann man zum Beispiel in der Katholischen Kindertagesstätte Sankt Maria Regina in Berenbostel absolvieren. Das Praktikum dort verläuft in der Regel so, dass man morgens um 8 Uhr in die zugeteilte Gruppe geht und alles für die Kinder vorbereitet. Darunter ist Vorbereitung des Frühstücks für die Kinder, die zuhause noch nicht gefrühstückt haben. Ihnen müssen Trinkkannen und Gläser hinstellte werden. Da die rote Gruppe, in der ich während des zwewöchigen Praktikums war, auch zwei Meerschweinchen names "Rosie" und "Holly" hatte, mussten auch diese gefüttert werden, sowie frisches Wasser bekommen. Einmal in der Woche haben drei Kinder mit mir den Stall der Meerschweinchen gesäubert.

Die Hauptaufgabe als Erzieherin ist natürlich die Betreuung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Als Erzieher leistet man Unterstützung bei ihrer sozialen, geistigen und körperlichen Entwicklung, indem man mit ihnen zusammen liest, bastelt oder spielt. Es gehört auch dazu, dass man sie anregt, mit anderen Kindern zu spielen oder sie in Spiele anderer Kinder integriert. Die Kinder müssen ebenfalls gepflegt und versorgt werden. Dazu gehört, dass man mit der gesamten Gruppe jeden Mittag um 12 Uhr Mittag gemeinsam isst. Nachmittags ist dann Freispiel, man geht mit  den Kindern zusammen raus auf den Kindergartenspielplatz.

 

Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin

Um eine Ausbildung als Erzieherin starten zu können, brauch man mindestens die mittlere Reife, jedoch hat man mit einem höheren Abschluss immer noch bessere Chancen. Die Ausbildung einer Erzieherin ist eine klassische schulische Ausbildung, die an einer Fachschule für Sozialpädagogik stattfindet. In der Regel ist es eine Vollzeitausbildung mit einer Ausbildungsdauer von zwei Jahren. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, dass Berufsbild in Teilzeit zu erlernen, womit sich die Dauer der Ausbildung aber natürlich verlängert. Dieses kann dann drei bis frünf Jahre dauern. An der Fachschule werden wichtige Kenntnisse von der Arbeit mit Kindern-, Jugendlichen und hilfsbedürftigen Erwachsenen vermittelt, bevor man als angehende Erzieherin ein Anerkennungsjahr bzw. Berufspraktikum absolviert. Während des Anerkennungsjahres finden regelmäßige Lehrbesuche von Fachlehrern statt, die denjenigen bewerten. Die Bewertung mit Praxisnoten sind entscheidend dafür, ob man zur Abschlussprüfung zugelassen wird. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist man dann staatlich anerkannter Erzieher oder Erzieherin. Die Ausbildungsvergütung ist in den ersten drei Lehrjahren unvergütet und im 4. Lehrjahr bekommt man 1300- 1450 Euro. Das Schulgeld für die Ausbildung eines Sozialassistenten kostet 150 Euro pro Monat und als Erzieherin 225 Euro pro Monat. Die Anmeldegebühr beläuft sich auf ungefähr 100 Euro, die man einmalig zahlen muss. Die Prüfungsgebühren kosten für eine Erzieherin um die 225 Euro und für einen Sozialassistenten 125 Euro.

 

Wo kann man als Erzieherin arbeiten?

- Kindergärten, -krippen und Kindertagesstätten

- Familienberatungs- und Suchberatungsstellen

- Tagesstätte oder Wohnheime für Menschen mit Behinderung

- Hotels und Jugendherbergen

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