Social Distancing heißt wenig Zeit mit anderen Menschen, viel Zeit mit meinem Hund Rüdiger! (Foto: Michelle)

Jetzt sind schon knapp vier Wochen rum, in denen wir keine Schule hatten. Es ist komisch, in so einer langer Zeit nicht seinen gewohnten Alltag nachzugehen und seine Freunde nicht sehen zu können. Wer konnte jemals erzählen, dass man ein Held war, in dem man den ganzen Tag zuhause war und nicht raus ging? Mir ist in der Zeit aufgefallen, dass es immer noch genug Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Sie treffen sich draußen in großen Gruppen oder fahren zu Freunden. Klar, mir fällt es auch nicht leicht zu Hause zu bleiben, aber es ist doch wichtig, dass man sich an die Regeln hält, um andere zu schützen.  Deswegen folgen nun ein paar Eindrücke meiner "coronafreien" Zeit - genauer gesagt der ersten beiden Wochen.

Die erste Woche war relativ entspannt. Ich bin immer gegen 8.30 Uhr aufgestanden, frühstückte und ging bei dem guten Wetter joggen oder machte im Garten ein Workout. Danach ging ich duschen und dann war es auch schon meist 10.30 Uhr. In meiner Gegend wohnen viele ältere Menschen, denen es auch ohne Corona schwer fällt, einkaufen zu gehen. Ich holte mir also jeden Tag ihre Einkaufsliste ab und kaufte für sie ein. Dazu holte ich meinen Großeltern jeden morgen die Zeitung. Nach dem Einkauf lernte ich für 2-3 Stunden und überarbeitete die Dalton Pläne. Danach kochte ich meist etwas, da meine Eltern gegen 15 Uhr von der Arbeit kamen. Wir aßen gemeinsam und dann startete auch schon meinen Serien-Marathon. Ich guckte bzw. gucke immer noch "How I met your Mother." Eigentlich mag ich keine Come-y Sendungen, aber die ist schon echt gut. Diese Serie ist auch nur ein Ersatz, denn eigentlich wollte ich die neuste Staffel „Elite“ mit einem Freund gucken, da wir uns aber noch gedulden können, schauen wir sie, sobald sich die jetzige Lage beruhigt hat. Am Wochenende war ich mit meinem Hund Rüdiger unterwegs. In meinem Dorf kann man super spazieren gehen und mein Hund liebt es bei gutem Wetter draußen zu sein. Das war auch schon die erste Woche.

Die zweiter Woche unterscheidet sich nicht wirklich, da ich mich mit diesem Alltag angefreundet habe und bei dem guten Wetter muss man auch einfach mal raus gehen und den Kopf frei kriegen.

 

Meine Empfehlung: Home Workout

Wichtig ist es aber auch Sport zu treiben, daher kommen hier einige Tipps und Vorschläge, wie ihr euer Homeworkout gestalten könnt.

Erstmal müsst ihr euch aussuchen, was ihr machen wollt. Ob heute die Ausdauer im Vordergrund steht oder doch eher ein Krafttraining mit Fokus auf die Beine. Die folgenden Übungen werde ich in die Kategorien einordnen und ich denke, dass für jeden etwas dabei sein wird.

Dazu empfehle ich euch die App „IntervallTimer“. In der könnt ihr euch aussuchen, wie lange das Warm up gehen soll, wie lang ihr die Übung ausführen wollt, wie viele Sätze der Übungen und wie lang die Pause dazwischen sein soll.

 Fangen wir mit der Ausdauer an. Vor jedem Workout müsst ihr euch ein bisschen warm machen. Sei es Dehnen oder paar Minuten auf der Stelle laufen. So beugt ihr Verletzungen vor und regt die Muskeln an.

 Ausdauer:

Hampelmann (Jumping Jacks)

Burpees (aus dem Liegestütz in den Stecksprung)

Bergsteiger (aus Liegestützposition auf der Stelle laufen)

Squat Jumps (aus dem Squad in den Stecksprung)

Kniehebelauf (Laufen auf der Stelle, Knie bis auf Hüfthöhe)

Anfersen (Laufen auf der Stelle, Hacken hoch bis zum Po)

Springseil springen

 

Diese Übungen lassen euch richtig schwitzen!

 

Krafttraining Beine:

Bulgarian Squats (ein Bein auf Erhöhung (z.B. Stuhl) mit dem anderen Bein eine Kniebeuge)

Ausfallschritte

Squats (um es effektiver zu machen, Gewichte nutzen, voller Rucksack oder Wasserflaschen)

Beine Heranziehen (grade hinlegen und die Beine ausgestreckt anziehen

Wandsitzen (90 Grad)

Seilspringen

 

Krafttraining Bauch: Hier solltet ihr den Bauch anspannen.

Suitecase Crunch (Grade hinlegen, Beine und Kopf anheben und die Beine im 90 Grad Winkel zum Kopf ziehen)

Plank Ups (aus Plank Position in Liegestütz)

Crunches

Plank

 

Cool Down:

Rücken: Aus gradem Stand ausatmen und Arme zu den Fußzehen fallen lassen, beim Einatmen nach oben und strecken)

Torso Twist (schulterbreit hinstellen und Oberkörper nach rechts und links schwingen)

Dehnen

Impression meiner Fahrradtour (Foto: Michelle)

 

Zum Warm Up bei einem Krafttraining könnt ihr auch zwei bis drei Übungen für 30 Sekunden von den Ausdauer Übungen machen. All die Übungen könnt ihr auch zu einem Workout machen. Man muss sich nämlich nicht immer auf etwas fokussieren, sondern kann auch Beine; Bauch und die Ausdauer in einem trainieren. Bei gutem Wetter könnt ihr euch auch aufs Rad schwingen und eine Runde drehen. Mein Rekord war 13 Km in 20 Minuten. Oder um nochmal den ganzen Körper zu beanspruchen eine Runde joggen. Um euch dabei, oder auch bei dem Workout, zusätzlich zu motivieren, macht euch Musik an.

Das war es erstmal von mir! Falls die Erklärung der Übung unverständlich ist, googelt die Übung und guckt euch auch Videos an, wie man sie richtig ausführt.

Ich hoffe, wir sehen uns alle bald wieder! #stayhome #supportyourlocals

 

Das Tagebuch hat Michelle aus dem 10. Jahrgang für Euch aufgezeichnet.

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